Der in Georgien geborene und aufgewachsene Zurab Bero gestaltet seine Videos und Kurzfilme ganz aus Erlebnis und Erkenntnis der jüngsten, erlebten brutalen Kriegsereignisse in seiner Heimat. „Es beginnt immer mit Gedanken, Macht über andere zu haben."
Zurab Bero verliert sich jedoch nicht in historischen Details, sondern vereinfacht und symbolisiert, entfernt mit der Malerei eines Max Beckmann (1884 – 1950) vergleichbar, seine unmittelbare Zeitkritik und seinen Protest gegen „den Wahnsinn des Kosmos" und den globalen Machtkampf. „Ich werfe in meinen Bildern Gott alles vor, was er falsch gemacht hat"; M. Beckmann, 1919.
„Macht" von Zurab Bero ist eine Allegorie der zerstörerischen Sucht nach „gewaltigem" Reichtum und „grenzenloser" rücksichtsloser Gier. „Massenmord, Aggression, Kalter Krieg und Intoleranz beginnen immer mit den Gedanken in den Köpfen, Macht über andere zu haben." „Der runde Tisch symbolisiert die Welt, Patronenhülsen, Gold und Gewalt."
Die gebrauchten Patronen symbolisieren auch die Hochhäuser und weisen auf den durch Krieg und Gewalt meist geschaffenen Reichtum hin.
„Die drei Hauptdarsteller verkörpern auf Macht und Dominanz Besessene. Angst, Haß und andere negative Energien beherrschen die Szene: der flackernde Leuchtkörper ist eine Warnung vor der Gefahr der Weltzerstörung."
Zurab Bero, born in 1982 in Georgia, studies fine art at the Berlin state art university under professor David Evison since 2006. He is a master class student under Professor David Evison since 2009. He had a film premiere called „curate of the devil" in the former Danish embassy in Berlin in 2008 and his works were shown in the group exhibition „cathedral gold" in the Berlin cathedral in 2009.
Publicated by galerie gerken on occasion of the former exhibition at galerie gerken.
Herausgeber, Kopierrecht; Publisher, Copyright: galerie gerken, Tanja Gerken, Auguststraße 49, 10119 Berlin